7.

Wir wiederholen uns. Und wir sind uns dies bewusst. Es ist Absicht. Denn soeben publizierten Bagheri et al. eine neue Studie in PNAS: An upper bound on one-to-one exposure to infectious human respiratory particles. In der sie aufzeigen, dass FFP2-Masken wesentlich besser schützen, als die insbesondere auch in Schulen verbreiteten sog. chirurgischen Masken (IIR, siehe auch unser Artikel zu Masken). Auch dann noch, wenn sie nicht perfekt sitzen. Klar, das steht im Widerspruch zu den Empfehlungen des BAG auf seiner Website. Aber das erstaunt uns nicht weiter – in den relevanten Papieren für Schutzkonzepte steht weiterhin nichts von Aerosolen – da wird noch immer Händewaschen und Abstandhalten als ausreichend angesehen ...

Doch mindestens so wichtig: Es ist klar, dass auch ein Abstand von 3 m zusammen mit chirurgischen Masken nicht ausreicht, um sich genügend vor Aerosolen zu schützen. Es braucht FFP2- oder FFP3-Masken. Für alle. Für die Schülerinnen und Schüler. Für die Lehrpersonen. Für alle!

Also, liebe Eltern, Schulleitungen: Besorgt für Eure Kinder FFP-2-Masken. Mindestens. FFP3-Masken schützen noch besser. Anleitungen, wie die Masken optimal angepasst werden können, gibt es genügend. Ihr könnt Euch auch an uns wenden, wir helfen gerne weiter. 

Nicht zu vergessen: Wenn sich die neue Omikronvariante hier gleich schnell ausbreitet, wie in Südafrika und in England, wird sie bereits im Januar dominieren.