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Omikron ist definitiv auch bei in Europa, auch in der Schweiz angekommen. Und wird sich hier in rasender Geschwindigkeit verbreiten. Aktuell sind die Schulen, die Kindergärten und die Kitas eine wichtige Drehscheibe für die Verbreitung. Weil Kinder lachen, schreien, laut sind – und damit grosse Mengen von Aerosol freisetzen. Und so ihre Geschwister und ihre Familien anstecken – denn wer von uns schützt sich zu Hause vor einer Ansteckung?

Auch wenn wir bei der neuen Virusvariante vieles noch nicht wissen: Eines ist klar: nur mit Beobachten gerät die Lage vollständig ausser Kontrolle. Es gibt nur eine Möglichkeit: Konsequenter Schutz der Kinder in der Schule, in den Kindergärten und in den Kitas. Wie?

Mit einer absoluten Maskenpflicht mit FFP2-Masken auf allen Stufen. Mit der Sicherung der Raumluftqualität mit Luftreinigern und Kontrolle mit CO2-Messgeräten. Indem Eltern Kinder auch mit nur geringen Symptomen zu Hause behalten und sofort PCR-testen lassen. Indem Schulen mindestens 2x/Woche Pooltests machen und bei positivem Pool sofort alle Kinder in Quarantäne setzen. Falls das nicht umsetzbar ist, muss sofort auf Fernunterricht umgestellt werden. 

Es reicht nicht, zu beobachten. Die Zahl der Omikron-Infektionen verdoppelt sich alle 2–3 Tage. Nicht alle 3 Wochen, wie Delta bisher. Das heisst vereinfacht: Wir haben jeden Tag 1,5x mehr Fälle, als am Tag zuvor. Wir haben noch vor Weihnachten mehr Omikronfälle, als bisher Deltafälle/Tag. 

Wir müssen jetzt handeln.