Viewpoint von Keiser et al. in Swiss Medical Weekly

Die von pädiatrie schweiz veröffentlichte Stellungnahme zu Kindern und Schulen in der vierten Welle hat auch eine Gruppe von renommierten Wissenschaftler:innen dazu veranlasst, die darin vorgebrachten Argumente genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Olivia Keiser, Isabella Eckerle und Dominique de Quervain, um nur einige der Autor:innen zu nennen, kommen in ihrem in Swiss Medical Weekly publizierten Viewpoint «A public health strategy for SARS-CoV-2, grounded in science, should guide Swiss schools through the coming winter» (Keiser et al. DOI: https://doi.org/10.4414/SMW.2021.w30086) zu einem klaren Ergebnis, das grundlegende Fragen zur Arbeitsweise von pädiatrie schweiz aufwirft.

Einige Stichworte:

  • Entgegengesetzte Schlussfolgerungen der Autor:innen, deren Arbeit von der SGP zitiert wird
  • Unterschätzung des Risikos von PIMS-TS
  • Long-Covid und mögliche langfristige Konsequenzen werden nicht erwähnt
  • Aussagen ohne nachprüfbare Datenquelle (z. B. Angaben zur Seroprävalenz)
  • Nicht nachvollziehbare Schlussfolgerungen zur Transmissionsrichtung der Übertragung
  • Nicht begründete kritische Aussagen zur Maskentragpflicht bei Kindern
  • Unbegründete Aussagen zu Luftfilteranlagen

NEU hier zum Download: Von den Autor:innen autorisierte deutsche Übersetzung